Video-Impuls · 1:09 min

Der Tausendfüßler

Manchmal ist es gut, sich nicht zu viele Gedanken zu machen.

Patric P. Kutscher

Es gibt Momente, da arbeitet alles aus dem Bauch heraus. Bewegungen, Worte, Reaktionen sitzen, ohne dass man darüber nachdenken müsste. Und es gibt Momente, da fragt einer harmlos: Wie machst du das eigentlich? Plötzlich klemmt der ganze Apparat.

Patric P. Kutscher verbindet ein Zitat von Professor Koblenzer aus den Max-Reinhardt-Seminaren in Wien mit einer alten Parabel und macht in unter zwei Minuten greifbar, warum übermäßige Selbstanalyse oft genau das blockiert, was sie verbessern wollte.

Ein Impuls für alle, die sich gelegentlich selbst im Weg stehen.

Vollständiges Transkript

Man müsste den Kopf an der Garderobe abgeben und dann so lange am Körper arbeiten, bis man sich den Kopf wieder leisten kann. So sagte es Professor Koblenzer von den Max-Reinhardt-Seminaren in Wien. Kennen Sie die Geschichte vom Tausendfüßler? Ein Tausendfüßler ist im Wald unterwegs. Mit seinen kleinen Beinchen geht er rauf und runter und links und rechts und das beobachtet ein kleiner Vogel und ist fasziniert. Er erlaubt sich, nach unten zu fliegen, vor dem Tausendfüßler zu landen und ihn zu fragen: Sag mal bitte, wie machst du das? Und der Tausendfüßler wusste gar nicht, wie ihm geschah. Was meinst du? Und er sagte: Wie machst du das mit deinen vielen Beinchen? Sie sind so wunderbar synchronisiert und links und rechts und rauf und runter und alles funktioniert. Und der Tausendfüßler dachte nach. Und seit diesem Tag kann er nicht mehr laufen.

Aus dem Impuls wird die Übung

Geschichten öffnen den Kopf. Das eigentliche Training beginnt im persönlichen Coaching oder Seminar.

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