Video-Impuls · 1:08 min

Aufmerksamkeitsresonanz

Was wir denken, fühlt der andere.

Patric P. Kutscher

„Man wird vergessen, was du gesagt hast, aber man wird sich immer daran erinnern, wie man sich in deiner Nähe gefühlt hat.“ Maya Angelou. Patric P. Kutscher beginnt damit, weil das Phänomen, das er erklärt, genau dort beginnt: bei dem, was wir denken, nicht bei dem, was wir sagen.

Studien zeigen: Wer im Gespräch positive Gedanken über den anderen pflegt, erzeugt ein messbar besseres Empfinden beim Gegenüber. Auch ohne ein Wort darüber zu verlieren.

Die Konsequenz für jedes wichtige Gespräch: Eine Kleinigkeit am anderen finden, die man wirklich schätzt. Sich darauf konzentrieren. Sympathie entsteht. Und Sympathie entscheidet.

Häufige Fragen

Was Sie sonst noch wissen wollen

Was ist Aufmerksamkeitsresonanz?

Ein Begriff für das Phänomen, dass unsere Gedanken über jemanden seine Wahrnehmung von uns beeinflussen, ohne dass wir ein Wort darüber verlieren. Die Übertragung geschieht durch Mikroexpressionen, Tonlage und Körperhaltung.

Wie nutze ich Aufmerksamkeitsresonanz in Verhandlungen?

Suchen Sie vor dem Gespräch bewusst nach einer Eigenschaft des Gegenübers, die Sie aufrichtig schätzen. Beschäftigen Sie sich gedanklich damit. Die Sympathie überträgt sich, ohne dass Sie etwas davon aussprechen müssen.

Kann das auch missbraucht werden?

Echte Aufmerksamkeitsresonanz funktioniert nur, wenn die positiven Gedanken aufrichtig sind. Erzwungene oder vorgespielte Sympathie wird unbewusst erkannt und wirkt eher negativ.

Welche Studien gibt es dazu?

Forschung zu Empathie, Mikroexpressionen und nonverbaler Kommunikation (u.a. Paul Ekman, Marco Iacoboni) zeigt, dass innere Zustände sich messbar nach außen übertragen. Aufmerksamkeitsresonanz ist eine praxisnahe Formel dieses Befunds.

Vollständiges Transkript

Man wird vergessen, was du gesagt hast, aber man wird sich immer daran erinnern, wie man sich in deiner Nähe gefühlt hat. Aufmerksamkeitsresonanz. Untersuchungen zeigen, wenn ein Mensch etwas Positives über einen anderen Menschen denkt, dann fühlt sich der andere Wohler ohne, dass er die Gedanken jemals gehört hat. Was heißt das für uns? In wichtigen Gesprächen, in Verhandlungen, sollten wir uns auf positive Dinge des anderen konzentrieren. Eine Äußerlichkeit, eine Äußerung, irgendeine Kleinigkeit, die dazu führt, dass wir uns mit diesem positiven Gedanken beschäftigen, damit sich der andere Wohler fühlt und wer sich Wohler fühlt, der ist uns eher wohlgesonnen und dann entsteht Sympathie und die entscheidet über alles.

Aus dem Impuls wird die Übung

Geschichten öffnen den Kopf. Das eigentliche Training beginnt im persönlichen Coaching oder Seminar.

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