Video-Impuls · 1:25 min

Nomen est Omen

Wie man sich Namen wirklich merkt.

Patric P. Kutscher

Es gibt diesen Moment, den viele kennen: Jemand begrüßt dich mit deinem Namen, und du suchst angestrengt nach seinem. Vergeblich. Patric P. Kutscher erklärt, warum das passiert und wie man es ändert.

Wir lernen 20 Prozent durch Hören, weitere 20 Prozent durch Sprechen. Aber um 80 Prozent Merkfähigkeit zu erreichen, brauchen wir Bilder. Deshalb verknüpft er jeden neuen Namen mit einem Bild: Kutscher mit Kutsche und Pferden. Daniel in der Löwengrube.

Ein kleines Spiel mit großer Wirkung. Wer es anwendet, vergisst keinen Namen mehr.

Häufige Fragen

Was Sie sonst noch wissen wollen

Wie kann ich mir Namen besser merken?

Übersetzen Sie jeden neuen Namen sofort in ein konkretes Bild. „Kutscher“ wird zur Kutsche, „Bach“ zum kleinen Fluss, „Becker“ zur Bäckerei. Das Bild bleibt, der Name wird daraus rekonstruiert.

Warum vergessen wir Namen so schnell?

Weil Namen für unser Gehirn willkürliche Laute ohne Bedeutung sind. Ohne semantischen Anker, ohne Bild, gibt es nichts, woran das Gedächtnis sich festhalten kann.

Welche Lern-Prozent-Regel gilt?

Eine bewährte Faustregel: 20 Prozent durch Hören, 20 Prozent durch Sprechen, bis zu 80 Prozent durch Bilder. Wer einen Namen also hört, ausspricht und visualisiert, vereint alle drei Kanäle.

Funktioniert die Technik auch bei vielen Namen gleichzeitig?

Ja, mit Übung. Bei größeren Gruppen helfen zusätzliche Anker, etwa der Sitzplatz oder eine Geste. Patric P. Kutscher trainiert das in seinen Seminaren mit ganzen Tagungsrunden.

Vollständiges Transkript

Nomen ist Omen, der Name sagt es. Ja, aber was, wenn man den Namen nicht mehr weiß, kennen Sie die Situation, Sie begegnen jemandem, der spricht Sie mit Ihrem Namen an, also der weiß Ihren Namen noch, aber Sie wissen seinen Namen partout nicht mehr. Unangenehm, oder? Wie merkt man sich Namen? Wir Menschen lernen 20 Prozent durch Hören und weitere 20 Prozent durch Sprechen. Also, wenn wir etwas lernen wollen und behalten wollen, ist es immer gut, es laut zu lesen. Verdoppelt die Merkfähigkeit. Aber um 80 Prozent zu gewährleisten, dass wir uns etwas merken können, brauchen wir ein Bild. Und deshalb machen wir uns Bilder der Namen, denen wir begegnen. In meinem Fall ganz einfach Kutscher, wie der Kutscher. Schöne weiße Kutsche, vier weiße Pferde, der oben drauf sitzt, das bin ich, der Kutscher. Und mein Regisseur heißt René Daniel, setzen Sie ihn einfach in die Löwengrube und Sie können sich seinen Namen merken. Übrigens ein interessantes Spiel und es funktioniert. I know your name.

Aus dem Impuls wird die Übung

Geschichten öffnen den Kopf. Das eigentliche Training beginnt im persönlichen Coaching oder Seminar.

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