Video-Impuls · 1:16 min

Onboarding neuer Mitarbeiter: Warum Einarbeitung Zeit braucht

Einarbeitung

Hören heißt nicht verstehen.

Patric P. Kutscher

Hören heißt nicht verstehen. Verstehen heißt nicht akzeptieren. Akzeptieren heißt nicht tun.

Wie ist das eigentlich mit dem Einarbeiten neuer Kolleginnen und Kollegen? Manchmal soll jemand, der ganz neu ist, eine Sache, einen Vorgang, eine Struktur in zwei Stunden so gut beherrschen, wie andere es in zwei Jahren gelernt haben. Das geht nicht.

Einarbeitung braucht Zeit. Am besten lässt man die neuen Kolleginnen und Kollegen in einer Art Mentoring zunächst in Ruhe zuschauen, wie es die anderen schon machen. Und Stück für Stück übergibt man Verantwortung. Das ist menschlicher, sympathischer und am Ende auch das nachhaltigere Ergebnis.

Häufige Fragen

Was Sie sonst noch wissen wollen

Wie lange sollte eine Einarbeitung dauern?

Je nach Rolle zwischen 4 Wochen und 6 Monaten. Wichtig ist nicht die Dauer, sondern die strukturierte Begleitung: Schauen, Mitmachen, eigenständig Arbeiten, mit Reflexionsschleifen dazwischen.

Was sind die häufigsten Fehler beim Onboarding?

Crashkurse statt strukturierter Mentorings, unklare Erwartungen, fehlende soziale Integration, kein Feedback in den ersten 30/60/90 Tagen, zu schnelle Übergabe komplexer Aufgaben.

Was bedeutet „Hören heißt nicht verstehen“?

Patric P. Kutscher beschreibt damit, dass Information allein nicht reicht: Hören, Verstehen, Akzeptieren und Tun sind vier verschiedene Stufen. Jede braucht Zeit und gezielte Unterstützung.

Wie sieht ein gutes Mentoring-Modell aus?

Ein erfahrener Kollege begleitet den Neuen über mehrere Wochen, lässt zunächst zuschauen, dann mitarbeiten, gibt regelmäßig Feedback und steht für Fragen zur Verfügung.

Vollständiges Transkript

Hören heißt nicht verstehen. Verstehen heißt nicht akzeptieren und akzeptieren heißt nicht tun. Wie ist das mit dem Einarbeiten von Kollegen, also mit der sogenannten Einarbeitungszeit? Manchmal soll jemand, der ganz neu ist, eine Sache, einen Vorgang, eine Struktur in zwei Stunden so gut lernen, wie andere es in zwei Jahren vielleicht lernen konnten. Das geht nicht. In der Einarbeitungszeit braucht es Zeit. Und am besten, man lässt den anderen erstmal schauen. Man lässt die anderen erstmal in einer Art Mentoring ganz in Ruhe abschauen, wie es die anderen schon machen, um sie dann Stück für Stück selbst machen zu lassen. Das ist viel sympathischer und am Ende wird das Ergebnis definitiv ein besseres und ein nachhaltigeres sein.

Aus dem Impuls wird die Übung

Geschichten öffnen den Kopf. Das eigentliche Training beginnt im persönlichen Coaching oder Seminar.

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