Video-Impuls · 1:16 min

Einarbeitung

Hören heißt nicht verstehen.

Patric P. Kutscher

Neue Kolleginnen und Kollegen bekommen oft den Auftrag, in wenigen Stunden zu beherrschen, wofür andere Jahre gebraucht haben. Das Ergebnis: Frust, Fehler, Frühfluktuation.

Patric P. Kutscher beginnt diesen Impuls mit einem Satz, der wie eine Treppe gebaut ist: Hören heißt nicht verstehen, Verstehen heißt nicht akzeptieren, Akzeptieren heißt nicht tun. Jede Stufe ist ein eigenes Lernen — und jede braucht Zeit.

Sein Plädoyer: ruhiges Abschauen vor Verantwortungs-Übergabe. Mentoring statt Sprint. Das menschlichere Tempo führt am Ende zum belastbareren Ergebnis.

Vollständiges Transkript

Hören heißt nicht verstehen. Verstehen heißt nicht akzeptieren und akzeptieren heißt nicht tun. Wie ist das mit dem Einarbeiten von Kollegen, also mit der sogenannten Einarbeitungszeit? Manchmal soll jemand, der ganz neu ist, eine Sache, einen Vorgang, eine Struktur in zwei Stunden so gut lernen, wie andere es in zwei Jahren vielleicht lernen konnten. Das geht nicht. In der Einarbeitungszeit braucht es Zeit. Und am besten, man lässt den anderen erstmal schauen. Man lässt die anderen erstmal in einer Art Mentoring ganz in Ruhe abschauen, wie es die anderen schon machen, um sie dann Stück für Stück selbst machen zu lassen. Das ist viel sympathischer und am Ende wird das Ergebnis definitiv ein besseres und ein nachhaltigeres sein.

Aus dem Impuls wird die Übung

Geschichten öffnen den Kopf. Das eigentliche Training beginnt im persönlichen Coaching oder Seminar.

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