Inhouse-Seminar / Workshop
Kommunikationstraining für Ärzte, Kliniken und Praxen
Abschnitte dieser Seite
- Ein Kommunikationskonzept für die modernste Unfallklinik Europas
- Für wen ist dieses Kommunikationstraining gedacht?
- Was wird trainiert?
- In welchen Formaten das Training stattfindet
- Woher die Inhalte kommen: 77 Fachbeiträge im Deutschen Ärzteblatt
- Eine Stimme aus der Klinik
- Warum medizinische Kommunikation anders ist
- Arzt-Patienten-Kommunikation als Fortbildung
- Verwandte Impulse
Medizinische Kompetenz entscheidet viel. Aber im Alltag von Praxis, Klinik und Gesundheitsorganisation entscheidet Kommunikation oft darüber, ob Kompetenz ankommt: im Patientengespräch, im Team, in Übergaben, in Konflikten und in Führungssituationen.
Ein Kommunikationskonzept für die modernste Unfallklinik Europas
Die prägendste Arbeit von Patric P. Kutscher im medizinischen Bereich entstand nicht im Seminarraum, sondern in einer Klinik. Für das Unfallkrankenhaus Berlin und seinen Ärztlichen Direktor entwickelte er ein Gesamtkonzept für Kommunikation und Service im Krankenhaus. Das Konzept wurde 2006 national und international ausgezeichnet.
Aus dieser Arbeit stammt ein Großteil dessen, was heute in den Trainings vermittelt wird. Nicht als Theorie über den Klinikalltag, sondern aus der Zusammenarbeit mit Menschen, die darin arbeiten: von der ärztlichen Leitung über Stationsteams bis zum Empfang.
Für wen ist dieses Kommunikationstraining gedacht?
- Ärztinnen und Ärzte in Praxis, Klinik und MVZ
- Chefärzte, Oberärzte und medizinische Führungskräfte
- Praxisinhaber und Praxismanager
- Medizinische Fachangestellte (MFA) und Teams in Empfang, Pflege und Verwaltung
- Kliniken, Verbände und Gesundheitsorganisationen
Was wird trainiert?
- Patientengespräche klar führen: verständlich erklären, Erwartungen klären, Sicherheit vermitteln.
- Aktives Zuhören: Beschwerden, Sorgen und Widerstände aufnehmen, ohne die Gesprächsführung zu verlieren.
- Feedback und Führung: Rückmeldung klar geben, ohne Beziehung oder Teamklima zu beschädigen.
- Konflikte deeskalieren: schwierige Situationen mit Patienten, Angehörigen oder Mitarbeitenden souverän führen.
- Fragetechniken: durch bessere Fragen schneller zu den relevanten Informationen kommen.
In welchen Formaten das Training stattfindet
Der übliche Weg ist das Inhouse-Training: Das Team arbeitet an den eigenen Fällen, in den eigenen Räumen, mit den Situationen, die tatsächlich wiederkehren. Das ist der schnellste Weg, weil danach alle dieselbe Gesprächslinie nutzen, vom Erstkontakt bis zum Abschlussgespräch.
Daneben gibt es das Einzelcoaching für Ärztinnen und Ärzte in Leitungsverantwortung, etwa vor Gremiensitzungen, Pressegesprächen oder schwierigen Personalgesprächen. Und den Impulsvortrag für Fortbildungsveranstaltungen, Klinikkonferenzen und Verbandstagungen.
Welches Format sinnvoll ist, hängt weniger von der Größe der Einrichtung ab als von der Frage, ob ein einzelner Mensch besser werden soll oder eine Zusammenarbeit. Das klärt sich im Vorgespräch.
Woher die Inhalte kommen: 77 Fachbeiträge im Deutschen Ärzteblatt
Zwischen 2008 und 2016 hat Patric P. Kutscher 77 Fachbeiträge im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht, überwiegend in den Rubriken Ärztestellen und Status. Die Themen decken genau die Felder ab, um die es im Training geht:
- Arzt-Patient-Kommunikation
- Kommunikation und Wirkung
- Führung und Team
- Feedback und Konflikt
- Praxisorganisation
- Selbstmanagement
Beispiele aus dem Bestand: „Arzt-Patient-Beziehung: Am Anfang steht das Zuhören", „Mediation: Wie Ärzte Konflikte zwischen Mitarbeitern lösen" und „Kommunikation: Fünf Tipps für ein gelungenes Patientengespräch". Die vollständige Übersicht mit allen Beiträgen und Quellenangaben steht unter 77 Fachartikel im Deutschen Ärzteblatt.
Für das Training bedeutet das: Die Inhalte sind an einem ärztlichen Fachpublikum überprüft worden, bevor sie in einem Seminarraum gelandet sind.
Eine Stimme aus der Klinik
„Es ist wirklich erstaunlich, wie gut sich Menschen überzeugen lassen, wenn die Stimme trainiert ist und das Ganze noch durch rhetorische Fähigkeiten unterstützt wird. Es sind eigentlich alles gut erlernbare Kniffs, die in den Seminaren von Patric Kutscher vermittelt werden, und äußerst wirkungsvolle."
Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp, Klinikdirektor und Ärztlicher Direktor, Unfallkrankenhaus Berlin
Warum medizinische Kommunikation anders ist
Im Gesundheitswesen sind Gespräche oft asymmetrisch: Fachwissen, Sorge, Zeitdruck und Emotionen treffen aufeinander. Ein Satz kann beruhigen, verunsichern oder Widerstand auslösen. Deshalb braucht Kommunikation im medizinischen Kontext besondere Präzision.
Die Inhalte werden auf reale Situationen der jeweiligen Organisation angepasst: Aufnahmegespräche, Visiten, Beschwerden, Mitarbeitergespräche, Teammeetings, Angehörigengespräche oder öffentliche Auftritte.
Arzt-Patienten-Kommunikation als Fortbildung
Das Training lässt sich als Fortbildung für das gesamte Team anlegen: Arzt-Patienten-Kommunikation für die Behandelnden, Gesprächsführung am Empfang und am Telefon für MFA und Verwaltung. Der Vorteil des gemeinsamen Termins: Alle arbeiten danach mit derselben Sprache, vom Erstkontakt bis zum Abschlussgespräch. Grundlage sind die Themen aus den 77 Fachbeiträgen im Deutschen Ärzteblatt, übersetzt in Übungen am realen Praxisalltag.
Zur Frage der CME-Anerkennung: Ob eine Veranstaltung als ärztliche Fortbildung anerkannt wird, entscheidet die zuständige Landesärztekammer, und zwar für die konkrete Veranstaltung. Das lässt sich für ein geplantes Inhouse-Training im Vorfeld klären. Sprechen Sie mich darauf an, bevor der Termin steht, dann ist noch Zeit für die Beantragung.
Verwandte Impulse
Passende Vertiefungen sind Feedback geben, Fragetechniken im Gespräch und das allgemeine Kommunikationstraining für Mitarbeiter und Führungskräfte.
Das Ziel ist ein medizinischer Alltag, in dem Menschen sich verstanden fühlen, Teams klarer arbeiten und schwierige Gespräche nicht eskalieren, sondern geführt werden.
Häufig gestellte Fragen
- Für welche medizinischen Einrichtungen eignet sich das Training?
- Das Kommunikationstraining eignet sich für Arztpraxen, Kliniken, MVZ, Gesundheitsorganisationen und medizinische Teams, die Patientengespräche, Führung, Feedback und Teamkommunikation verbessern wollen.
- Geht es nur um Arzt-Patient-Kommunikation?
- Nein. Arzt-Patient-Kommunikation ist ein wichtiger Teil. Ebenso trainiert werden Teamkommunikation, Mitarbeitergespräche, Feedback, Konflikte, Beschwerden und Führung im medizinischen Alltag.
- Kann das Seminar als Inhouse-Training stattfinden?
- Ja. Das Training eignet sich besonders als Inhouse-Workshop, weil reale Situationen aus Praxis oder Klinik direkt bearbeitet und geübt werden können.
- Eignet sich das Training als Fortbildung für das gesamte Praxisteam?
- Ja. Ärztinnen und Ärzte trainieren die Arzt-Patienten-Kommunikation, MFA und Verwaltung die Gesprächsführung am Empfang und am Telefon. Der gemeinsame Termin sorgt dafür, dass das ganze Team dieselbe Gesprächslinie nutzt.
- Welche Erfahrung gibt es mit Kliniken?
- Für das Unfallkrankenhaus Berlin entwickelte Patric P. Kutscher ein Gesamtkonzept für Kommunikation und Service im Krankenhaus, das 2006 national und international ausgezeichnet wurde. Dazu kommen 77 Fachbeiträge im Deutschen Ärzteblatt aus den Jahren 2008 bis 2016 und das bei Springer erschienene Fachbuch „Kommunikation, Erfolgsfaktor in der Medizin“.
- Wird das Training als ärztliche Fortbildung anerkannt?
- Das entscheidet die zuständige Landesärztekammer jeweils für die konkrete Veranstaltung. Für ein geplantes Inhouse-Training lässt sich das im Vorfeld klären, wenn der Termin noch nicht feststeht. Sprechen Sie mich bei der Planung darauf an.
- Wie läuft ein Inhouse-Training in einer Klinik oder Praxis ab?
- Vor dem Termin klären wir in einem Vorgespräch, welche Situationen tatsächlich wiederkehren: Aufnahmegespräche, Visiten, Beschwerden, Übergaben oder Mitarbeitergespräche. Diese Fälle werden im Training bearbeitet und geübt, statt an erfundenen Beispielen zu arbeiten. Dauer und Ablauf richten sich nach der Gruppe und dem Dienstplan.